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Workflow Governance

Hallo zusammen,

wir sind gerade dabei unsere JIRA Instanz aufzuräumen und mehr Struktur zu etablieren. Dabei kam die Frage auf, Wie viele Workflows sollte man zulassen? Hintergrund sind Performance- und Administrationsbedenken wenn es zu viele gibt. Gleichzeit werden durch ein zu restriktives Vorgehen viele Potentiale von JIRA nicht genutzt.

Wie habt ihr diese Frage gelöst? Darf jeder Projekt-Admin mit erweiterten Rechten seinen eigenen Workflow erstellen? Habt ihr nur 5 Standards die alle nutzen müssen?

Was ist eure Empfehlung?

Ich freue mich auf euren Input!

Viele Grüße, Till

1 comment

Hallo Till,

ich empfehle zu dem Thema das "Jira Strategy Admin Workbook" von Rachel Wright. Es gibt verschiedene Ansätze sich dem Thema zu nähern. Ich biete drei generelle Vorlagen mit definierten Stati und Übergängen an.

Einen einfachen, offenen Workflow für Aufgabenmanagement in Teams oder Abteilungen, einen prozessbasierten Workflow ohne Genehmigung und einen prozessbasierten Workflow mit Genehmigung.

Wichtig ist generische Bezeichnungen für Stati und Übergänge zu finden, die bei vielen Projekten und Use-Cases passen.

Man kommt bei ganz bestimmten Anwendungsfällen bei denen zum Beispiel bestehende Prozesse, die weitere Systeme involvieren, nicht umhin eigene, prozessspezifische Workflows zu definieren, aber bei "Standard"-Projekten (Aufgabenmanagement, Servicedesk, SW-Projekt) sollte man den Kollegen schon nahelegen sich mit einem Standard zu identifizieren.

Liebe Grüße,

Jan-Peter

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